Falk F12

Das Navigationssystem F12 des bekannten Herstellers Falk fand in unserem ausführlichen Test ohne Umwege die kürzesten Strecken zum eingegeben Zielort. Die eigentliche Berechnung soll standardmäßig die schnellste Route betreffen. Unser Test verrät, ob das Falk F12 neben den vielen technischen Details durch eine einfache Bedienung zu überzeugen weiß.

Die Bedienung und der Komfort

Das integrierte Touchscreen-Display garantiert die zügige Eingabe der Zielorte und einfache Handhabung der übrigen Funktionen. Das F12 erscheint innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit, nachdem das im Lieferumfang beiliegende Kabel angeschlossen wurde. Wahlweise kann das Ziel über die integrierte Sprachsteuerung oder den präzisen Touchscreen des Gerätes eingegeben werden. Mit Hilfe der Sprachsteuerung kann man auch eine Zieländerung während der Fahrt übermitteln, ohne dass der Fahrer seine Aufmerksamkeit von dem aktuellen Verkehrsgeschehen abwenden muss. Die dem Lieferumfang beiliegende Halterung überstand in unserem ausführlichen Test die Fahrt auf unwegsamen Untergrund ohne Schäden.

Der Bildschirm

Das 4,3 Zoll große Display verfügt über eine maximale Auflösung von 480 x 272 Pixeln und bietet hierdurch optimale Voraussetzungen für die gestochen scharfe Darstellung des vorinstallierten Kartenmaterials.Die tagsüber angenehm helle und nachts gut abgedunkelte Anzeige bot keinerlei Grund zur Beanstandung. Die Anzeigen erfolgen präzise und rechtzeitig. Der Blick auf den Bildschirm ist trotzdem das ein oder andere Mal nötig – das ist ein Sicherheitsrisiko, womit sich alle Navihersteller auseinandersetzen müssen. Zumindest kommen beim Falk F12 die Sprachanweisungen rechtzeitig und sind eindeutig, womit das “Auf den Bildschirm schauen” reduziert wird.

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Die Funktionen und Features

Das Falk F12 wird mit speziellem Kartenmaterial und Sonderzielen geliefert. Das vorinstallierte Straßennetz bietet über 39 Länder aus ganz Europa. Zusätzlich ausführbare Updates können zwei Jahre lang kostenlos genutzt werden, da diese im Kaufpreis inbegriffen sind. Neben den Standardrouten verfügen diese Karten über viele interessante Sonderziele, wie beispielsweise Hotels, Tankstellen oder Restaurants. Detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Zielorten runden das Gesamtpaket ab. Bei der Führung zum eingetragenen Zielort wird das statische Verkehrsaufkommen explizit berücksichtigt und alternative Routen werden zeitnah und zuverlässig vorgeschlagen. Diese führten uns in unserem Test immer deutlich früher ans Ziel. Eine Besonderheit dieses Navigationsgerätes ist es, dass das Falk F12 mit jeder Strecke und eingegebenen Information hinzulernt. Auf diese Weise gestalten sich die Vorschläge stets präziser und hilfreicher. Die Berechnung der Strecke nimmt in den meisten Fällen nicht mehr als drei Sekunden in Anspruch. Aktuelle Verkehrsmeldungen wurden sowohl als Text als auch durch eine Bilddarstellung angezeigt. Eine Funktion ermöglicht es, dass dieses Gerät den potentiellen Anwender vor fest installierten Radarfallen warnt und auf Geschwindigkeitsbeschränkungen hinweist. Eine Bluetooth-Schnittstelle ist im Gerät außerdem vrohanden, sowie kann das Falk F12 Navigationsgerät als MP3-Player im Auto verwendet werden.

Das Fazit

Das Falk F12 3rd Edition bringt alles mit, was ein modernes Navigationsgerät heute bieten muss – und noch ein bißchen mehr. Die präzise und schnelle Routenfindung, intuitiven Menüs und die Fülle an Features überzeugte uns im Test – das derzeit beste Navi auf dem Markt!

Auszeichnungen:

  • Stiftung Warentest Testsieger (Note: 2,1) in Ausgabe 1/2010 im Navigationsgeräte Test
  • Computer BILD Ausgabe 26/2009: Testsieger (Note: 1,91)
  • Auto BILD Ausgabe 49/20098: Testsieger 2009

5 Responses to Falk F12

  1. Mike says:

    Das Navi hab ich mir auch geholt, für den Preis echt der Hammer!!

  2. Bernd says:

    Naja ganz billig ist es ja nicht, aber stimmt schon – ist derzeit echt das Beste auf dem Markt. Da man sich ein neues Navi ja eh nur alle paar Jahre kauft kann man dann auch einmal bißchen mehr zahlen finde ich.

  3. Jamina Cohen says:

    Habe mir vor ein paar Tagen das Falk Visoin 700 gekauft. Kann mich bislang nicht überzeugen.
    Trotz Karten update etc. Fand ich zu umständlich und schlechte Bildauflösung. Dafür mit 279,00 € recht teuer!

  4. admin says:

    Hallo Jamina, für das Vision 700 werden wir in den nächsten Tagen unseren Testbericht veröffentlichen. Bei Stiftung Warentest hatte es ja bereits den Testsieg einfahren können. Wir sind gespannt.

    Gruß
    Stephan
    Navigationsgeraetetest.com

  5. Christian says:

    Garmin, Tomtom & Co

    Falk….sehr interessant zu lesen, wobei ich im Markt das mal in der Hand hatte – mir schien die Menüführung regelrecht ruckelartig.
    Das neueste Tomtom (via 120 oder so) hatte super Software, jedoch war die eigentliche “Fahrt” eine totale Ruckelshow – ich hatte das Gefühl das waren 2Fps. Empfang war top, neueste Aktualisierung gemacht aber die Karte ruckelte mit dem Fahrer mit. Grausam :/

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