Tom Tom Start 25 M Hands on Test

Jeder weiß, wie ärgerlich es sein kann, wenn man ein Navi besitzt, welches Kartenmaterial aus der Zeit vorm Bau der Autobahnen besitzt. Wir haben viel Gutes vom TomTom 25 M gehört und es einmal selbst genauer unter die Lupe genommen.

Verpackung und Inhalt

Unser Video Test

Der erste Eindruck zählt immer, auch bei Produkten. Diesen besteht das TomTom sofort. Eine hochwertige Verpackung, in weiß und hellgrün, aus Pappe, geschützt durch Plastikfolie, sticht positiv ins Auge, sobald man das Postpaket öffnet. Die Plastikfolie lässt sich sehr einfach entfernen und auch das Öffnen der Pappverpackung ist kinderleicht. Vorteilhaft ist außerdem die Tatsache, dass man den Karton beim Öffnen nicht zerstört. Beim Aufklappen, der Verpackung, hält man sofort zwei Zettel in der Hand. Eine Infobroschüre, die einem zum Kauf von Free Lifetime Maps gratuliert sowie einen etwas größeren Zettel. Hier findet man Sicherheitshinweise, eine Anleitung, zur Montage an die Scheibe und eine Anleitung, zur Registrierung am PC, sind auf diesem zu finden.

Hinter dem Papierkram findet man endlich das Wichtigste, das Navigationsgerät. Es ist gut und sicher verpackt und noch das Display wird noch einmal vorsichtshalber, durch eine Schutzfolie, geschützt. Zusätzlich befinden sich noch USB-Kabel und Zigarettenanzünder-Kabel im Lieferumfang.


Meine Meinung
Fabian
Tester

“Nicht nur die Verpackung ist sehr hochwertig, sondern auch das Produkt selbst. Der Touch-Display reagiert gut. Man muss, im Gegensatz zum Smartphone, etwas stärker drücken. Die Einrichtung des Gerätes ist in wenigen Minuten absolviert. Nachträglich gibt es eine Menge Möglichkeiten, das Navigationsgerät zu individualisieren. Von verschiedenen Sprachen bis hin zum Oldtimer als Fahrzeugsymbol. Die Zieleingabe geht sehr schnell und einfach. Vor allem die Gleichstellung von Ä,Ö,Ü und A,O,U vereinfacht die Adresseingabe. Die Routenführung ist deutlich, die Ansagen erscheinen rechtzeitig. Wir geben für das TomTom Start 25 M eine klare Kaufempfehlung.”

Erste Inbetriebnahme

Zunächst löst man die Displayfolie entfernen, damit man a) besser sieht und b) der Display empfindlicher auf die Finger reagiert. Möchte man das Gerät ohne Stromquelle starten, so muss man zehn Sekunden den Startknopf drücken, welcher sich auf der Rückseite befindet. Liest man die Anleitung nicht, kann es etwas dauern, bis man den Trick, um das Gerät einzuschalten, raus hat. Schließt man das Gerät an den Zigarettenanzünder an, so startet das TomTom sofort. Hat man es also geschafft, das Gerät anzuschalten, erscheint ein nettes Bild. Nun muss man einen Moment warten. Beim ersten Anschalten dauert das Hochfahren etwas länger. Wahrscheinlich installiert sich das Gerät erst einmal. Hat man die kurze Wartezeit überwunden, begrüßt einen TomTom. Sofort danach beginnt ein kleines Video, mit einer Erläuterung, wie man das Navigationsgerät an den PC anschließen und aktualisieren kann. Dieses Video kann man leider nicht überspringen. Es dauert jedoch maximal 30 Sekunden. Anschließend wird man gebeten, die Sprache zu wählen. Nachdem die Karte geladen wurde, bei unserem Gerät die Karte für Zentral Europa, muss man eine Heimatadresse festlegen. Im Folgenden beginnt ein kleines Tutorial. Dies ist ganz nützlich. Es zeigt einem die wichtigsten Funktionen des Startmenüs. Also das Menü, welches einem angezeigt wird, wenn man gerade fährt. Hat man das Tutorial erledigt (oder übersprungen), dann geht es auch schon los.

Vergleich
Modell TomTom 25M – Central Europe
Gesprochene Straßennamen
Kostenlose Kartenupdates
Kartenmaterial Zentral Europa (19 Länder)
Plus + Display Größe
+ IQ Route
+ Viele Einstellungsmöglichkeiten
+ Kostenlose Kartenupdates
+ Parkassistent
+ Einfache Bedienung
+ Gutes Touch Display
Minus – Keine Sprachsteuerung
Testerfolge Stiftung Warentest – „gut“ (1,9)
Spar Tipp
spar-tipp


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Einstellungsmöglichkeiten

Die Einstellungsmöglichkeiten, die einem das TomTom 25 M bietet, sind wirklich sehr vielfältig. Angefangen beim Tag-/Nachtmodus, über die individuelle Anpassung des Startbildschirms, bis hin zur Wahl von Oldtimern und pinken Autos, als Fahrzeugsymbol, ist alles dabei. Wer weite Strecken fährt, der muss sich natürlich stundenlang dieselbe Stimme anhören. Wenn man diese auch noch störend findet, kann eine sowieso schon anstrengende Fahrt, noch anstrengender werden. TomTom kommt diesem Problem entgegen und bietet verschiedene Stimmen an. Für die deutsche Sprache hat man die Wahl zwischen zwei männlichen und einer weiblichen Stimme. Wer will, kann auch diverse andere Sprachen auswählen. Ist einem die normale Stimmauswahl zu langweilig, bietet sich die Möglichlkeit, im TomTom-Shop Stimmen zu kaufen. Eine Stimme kostet 10 Euro. Eine gute Investition für den beigelegten 10 Euro Gutschein. Die Stimmen von Meister Yoda, Darth Vader, Snoop Doggy Dogg und Roger Moore führen einen mit einem leichten Grinsen im Gesicht durch den Kreisel. „Abbiegen dritte Ausfahrt in Kreisel, du musst.“, könnte es dann bald heißen.

Tom Tom 25 M Test
Wer regelmäßig dieselben Orte besucht – Oma, Eltern, Fußballstadion, Arbeit – der kann Favoriten einspeichern. Diese muss man nur noch auswählen. So ist ein, sich ständig wiederholendes eingeben, von Ort, Straße und Hausnummer, nicht notwendig. Wer auf Autobahnen, Mautstraßen und ähnliches verzichten möchte, der kann dies selbstverständlich auch einrichten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, verschiedene Routentypen auszuwählen. Beispielsweise: Fahrradroute, Fußgängerroute, Ökoroute und IQ-Route. TomTom selbst beschreibt die IQ-Route folgendermaßen: „TomTom IQ Routes™ erweitert Ihre Karten um die Erfahrungen von Millionen TomTom-Benutzern und berechnet Ihre Route anhand der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit anstatt der theoretisch möglichen Höchstgeschwindigkeit. Mit TomTom IQ Routes™ sind Sie immer auf der cleversten und effizientesten Route unterwegs. Dadurch sparen Sie Zeit, Kraftstoff und Geld.“
Diese Funktion ist wirklich interessant und nutzt die Funktion des „Big Data“, also die Daten von Millionen von Nutzern, um dem Endnutzer zu helfen und ihn schneller durch den Verkehr zu bringen. Weitere Einstellungsmöglichkeiten sind das Anpassen der Kartenfarbe und die Sicherheitshinweise. Hier kann man beispielsweise angeben, ob man bei bei Tempolimits, gewissen Geschwindigkeiten oder bei Blitzern gewarnt werden möchte.

check (2) Intuitives Handling

Die Einrichtung und die spätere Nutzung sind einfach und intuitiv. Die Menüsymbole sind aussagekräftig und groß genug, um sich nicht ständig zu vertippen. Einzig nervig ist die Tatsache, dass man immer wieder auf den Startbilschirm gelangt, sobald man eine Änderung in den Einstellungen vorgenommen hat. Zusätzlich ist es bei der Ersteinrichtung etwas verwirrend, dass das Gerät ein GPS Signal findet. Dies liegt wohl daran, dass man sich in einem Gebäude finden. Es hilft auch nicht, wenn man auf dem Balkon hin und her läuft. Man muss einfach ein paar Meter mit dem Auto fahren, bevor eine Verbindung mit den Satelliten besteht. Hat man diese Information, stellt es kein Problem dar. Hat man sie nicht, könnte man denken, das Gerät sei defekt.


TomTom 25M


Anmeldung im Internet

Möchte man seine Karten und Blitzer immer auf dem neuesten Stand haben, sollte man sein Gerät auf der TomTom Website registrieren. Für die Verwaltung der Updates muss man sich eine Software herunter laden. Wo genau der Unterschied zwischen den Programmen „MyDrive Connect“ und „TomTom HOME“ liegt, wird auf der Seite nicht ersichtlich. Beide Programmen sind zumindest mit Mac OS X kompatibel. Möchte man also nun die aktuellen Karten installieren, muss man sein Gerät immer wieder an den PC anschließen. Es ist schade, dass dies nicht automatisch geht. Wahrscheinlich würde eine andere Lösung den Preis des Gerätes in die Höhe treiben.

Für die Registrierung erhält man zusätzlich einen 10 Euro Gutschein, von dem man beispielsweise eine kostenpflichtige Stimme, von Yoda, Snopp Dogg und anderen Prominenten, kaufen kann.

Montage

Befindet man sich erst einmal im Auto, geht es an die Befestigung des Navigationsgerätes. An dem Saugnapf befindet sich ein drehbarer Ring. Dieser sorgt dafür, dass sich dieser etwas einzieht. Drückt man ihn nun an die Wand und lässt den Ring los, dann entsteht eine starke Saugkraft und das Navi bleibt hängen. Hier heißt es: Gewusst wie! Wenn man einmal, sprichwörtlich, den Dreh raus hat, ist die Montage kinderleicht. Schließt man das Gerät an den Zigarettenanzünder an, startet es sofort. Die Zieleingabe ist wirklich kinderleicht. Im Vergleich zu vielen anderen Geräten, klappt die Adresseingabe ohne Probleme. Besonderes Plus ist die Gleichstellung i-Umlauten, also a=ä, macht die Eingabe viel unkomplizierter. Da können selbst viele teure, integrierte Navis, nicht mithalten. Hat man seinen Zielort angegeben erscheint ein Bildschirm mit einer Karte. Auf der andere Hälfte des Bildschirms hat man die Möglichkeit, in drei verschiedenen Menüs, weitere Einstellungen vorzunehmen. So kann man die Startzeit bestimmen, Die Route kann angepasst werden und man
kann sich wichtige Orte in den Nähe des Ziels anzeigen lassen, wie Parkplätze und Tankstellen.


Sprachnavigation & Routenführung

Auch wenn die richtige und intuitive Steuerung eines Produktes viel Nerven und Zeit spart, so kommt es bei einem Navigationsgerät am Ende immer darauf an, ob man schnell und zuverlässig an sein gewünschtes Ziel gebracht wird. Die Infos der Standardstimme kommen deutlich und rechtzeitig an. Man weiß früh genug, wann man, wo abbiegen muss. Hält man sich einmal nicht an die Ansage des Navigators, passt sich die Route schnell an und versucht einen nNavi Testicht minutenlang zum umkehren zu überreden. Wie gut die IQ Route funktioniert, konnten wir im Praxistest nicht ganz erfahren. Zumindest sind wir nicht im Stau gelandet. Diese durchaus nützliche Funktion macht sich wohl erst nach längerer Zeit bemerkbar. Der Parkassistent hat im Test gute Parkmöglichkeiten gefunden. Für Besuche in fremden Städten ist das bestimmt eine sehr nette Funktion. Insgesamt ist die Routenführung sehr zufriedenstellend.

Alternative mit Sprachsteuerung

Wer unbedingt Sprachsteuerung für sein Navi benötigt, dem empfehlen wir unseren ersten Platz, das TomTom Via 135.